Die Kirche

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Um 1700 erfolgte die barocke Umgestaltung des Inneren: der Einbau der Empore, die Aufstellung eines Kanzelaltars, der durch seine üppige Gestaltung auffällt. Zwischen hohen gedrehten Säulen ist eine vollplastische Kreuzigungsgruppe angebracht, neben den Säulen außen stehen zwei überlebensgroße Frauengestalten, Glaube und Hoffnung verkörpernd. Der Altar ist laut Kirchenbuch ein Werk des Erfurter Bildschnitzers Valentin Ditmar. Überliefert ist auch, daß die polnische Königin im Jahre 1700 auf ihrer Rückreise von Bad Ems in Ollendorf absteigt und sich mit einer Spende von einem Niederländischen Dukaten am Kirchbau beteiligte.

In den folgenden Jahren wird wieder an Turm und Dach repariert und um Jahre 1720 eine Giebelwand neu gebaut und zwei neue große Fenster "gegen Mittag" eingesetzt. Der Höhepunkt bildete 1722 eine neue Orgel, die vom Erfurter Orgelbauer Franz Volkart kam. Nach den folgenden Instandsetzungsarbeiten um Jahre 1750 wurde es wieder etwas ruhiger.

Zu erwähnen bleibt, daß sich 1813 die flüchtenden französischen Truppen auch an der Inneneinrichtung zuschaffen machten.

Im Jahre 1890 wurde aus hygienischen Gründen der Friedhof von der Kirche weg an die heutige Stelle verlegt.

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